Schweißdrüsenabsaugung

Schweißdrüsenabsaugung

Starkes Schwitzen und/oder der damit verbundene Körpergeruch ist den meisten Menschen unangenehm und tritt vor allem in den Achselhöhlen und in der Leistengegend auf.

Nach statistischen Erhebungen leiden 3,5 Prozent der europäischen Bevölkerung an einer Überproduktion der Schweißdrüsen im Bereich der Achseln.

Man muss dabei generell zwischen "normalen", so genannten ekkrinen Schweißdrüsen, die sich an der gesamten Haut befinden- und den so genannten apokrinen Schweißdrüsen in  den Achselhöhlen, der Leistengegend und an Händen und Füßen, unterscheiden.

Die erste Form, die "normalen" Schweißdrüsen, werden nicht abgesaugt. Deren Überproduktion ist oft Zeichen einer inneren Krankheit und bedarf einer ärztlichen Behandlung.

Die zweite Form, die apokrinen Schweißdrüsen stehen unter emotionaler Beeinflussung, sind für Schweißflecken und für Körpergeruch zuständig und könnten ja nach Körpergegend behandelt werden.

Die Stellen unter den Achseln und in der Leistengegend könnten nach unserer Meinung effektiv nur mit Botulinum-Toxin oder mit einer Schweißdrüsenabsaugung behandelt werden.

Die Behandlung mit Botulinum-Toxin sollte ca. alle 3 bis 12 Monaten wiederholt werden. Die einmalige Methode der Schweißdrüsenabsaugung hat dagegen eine Erfolgsrate nahe 100%.

Bei übermäßig schwitzenden Händen oder Füßen empfehlen wir als Regeln eine Behandlung mit Ionthophorese bei einem Physiotherapeut.

  • Operationsart: ambulant
  • Betäubungsart: lokal und leichter Dämmerschlaf
  • Operationsdauer: 1 Stunde
  • Arbeitsunfähigkeit: 1 Woche

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