Hyaluronsäure Unterspritzung

Hyaluronsäure Unterspritzung

    Oft, sogar im jungen Alter haben manche Menschen einen erschöpften, müden Gesichtsausdruck. Die Ursache dafür ist das Verschwinden von hormonalem Unterhautfett, im Bereich von Augen und Wangen sowie Bildung von tiefen und mimischen Falten.

    Dies kann Altersbedingt, Anlagebedingt, wegen Erschöpfung oder durch Krankheit hervorgerufen werden. Es führt immer zu einem gewissen Unwohlsein und kann zu einer  innerlichen Unzufriedenheit übergehen.

    In der ästhetisch-kosmetischen Medizin wird für die Wiederherstellung von Unterhautfett oder für die Gesichtskonturierung, Korrekturen von der Nase, Lippen, Ohrläppchen usw. seit mehreren Jahren Hyaluronsäure (Hyaluron) verwendet.

    Hyaluronsäure ist in der menschlichen Haut für die Zwischenzellflüssigkeit verantwortlich und ist auch für den Hautturgor sowie für die Regenerationsprozesse zuständig. Ab dem 25ten Lebensjahr geht die Produktion der körpereigener Hyaluronsäure verloren, sodass die Unterspritzung von Hyaluron nicht nur das Volumen kompensiert, sondern auch das Wasser in der Haut wieder bindet.

    In Abhängigkeit von dem zu behandeltem Bereich wird die Art und der Hersteller von Hyaluronsäure individuell mit dem Arzt besprochen und ausgewählt.

    Bei der Hyaluronunterspritzung in den Herpes gefährdeten Bereichen, wie, z.B der Lippen, sollte eine Prophylaxe mit Hilfe von risikofreien Medikamenten erfolgen.

    Nach Wunsch kann die Behandlung mit oder ohne lokale Betäubung durchgeführt werden.

    Da nach der Behandlung mit einer lokalen Schwellung zu rechnen ist, ist das Endergebnisse erst nach ca. 1 Woche zu sehen. In der Regel wird beim ersten Mal ein Teil der Hyaluronsäure von eigenem Immunsystem abgebaut, da es vorerst als Fremdkörper registriert  wird. Generell tendieren wir mehr dazu, das Hyaluron weniger zu spritzen und erst in folgenden Schritten nach und nach aufzubauen, um möglichst Überkorrekturen zu vermeiden.

    Im Falle einer allergischen Reaktion auf Hyaluronsäure ist in der Praxis immer ein Gegenmittel da, welches ohne Risiko angewendet werden kann. Ebenso kann es für den Abbau eingesetzt werden.

    Nach der Behandlung sollten zwei Wochen folgende Regeln beachtet werden:

  • am ersten Tag nach der Behandlung auf die Injektionsstellen keine Kosmetik auftragen

  • keine Sauna, keine pralle Sonne, keine heißen Bäder

  • möglichst den Konsum von Zigaretten auf Maximum reduzieren

  • Alkohol vermeiden

  • ohne Rücksprache mit dem Arzt keine Salben oder Crems benutzen

  • keine selbständigen mechanischen Manipulationen an den unterspritzten Stellen.

 Über die Kosten können Sie sich unter dem Punkt „Preise“ informieren.